Česká Lípa, Allerheiligenbasilika

Česká Lípa, Allerheiligenbasilika

Česká Lípa Böhmisch Leipa)

Die Stadt Česká Lípa (Böhmisch Leipa) liegt am Fluss Ploučnice. Das historische Zentrum befindet sich am rechten Ufer der Flusses. Um die Gründung der Stadt verdiente sich das Geschlecht von Ronow, insbesondere dann Heinrich von Leipa in den Jahren 1305–1319, um die Stadtentwicklung dann das Geschlecht Berka von Dauba und Leipa. Hundert Jahre später beherrschte dann die Stadt das hussitische Heer von Jan Roháč von Dauba und die Stadt wurde von vernichtenden Bränden schwer betroffen. Das neuzeitliche Aussehen und die Stadtentfaltung beeinflusste die industrielle Produktion sowie die Nähe des Uranbergbaus. In der Stadt enstand eine Reihe von großen Plattenbausiedlungen. Das Stadtzentrum blieb erhalten und wurde zur städtischen Denkmalschutzzone erklärt.

Basilika Allerheiligen

Die Basilika Allerheiligen ist das bedeutendste sakrale Bauwerk von Česká Lípa. Die Klosterkirche gehörte dem Augustinerorden und wurde 1707 auch von ihrem Provinzial Pelikán eingeweiht. Die Augustiner kamen in Česká Lípa im Jahre 1624 an und wirkten hier bis 1950. Zur Basilika minor, also zu einer Papstkirche, wurde die Klosterkirche am 9. Juli 1927 erhoben, wie es das Wappenschild des Papstes Pius XI. über dem Eingang zeigt.